Archiv für den Monat: Februar 2013

Video bei You Tube – „Wurst im eigenen Darm“

Heute hat ein Video bei You Tube meine Aufmersamkeit erregt. Es ging unter anderem darum, wie makaber das ist: „Wurst im eigenen Darm“.

Tiere werden zu Tode gequält, zerstückelt, durch den Fleischwolf gedreht und in ihren eigenen Darm zurückgestopft.

Und die armen Esser quälen sich mit Übergewicht, Bluthochdruck, krankem Herzen und Diabetes. Natürlich nicht alle.

Sicher können wir noch einige Generationen mit Fleisch versorgen. Bis der Regenwald abgeholzt ist und in Weide- und Anbauflächen für Tierfutter umgewandelt ist und die Erde irreparabel geschädigt.

Und wir können das nicht einmal verhindern. Wir sind ja schließlich als Fleischesser geboren.

Oder?

Da hilft uns auch die Bärchenwurst nicht weiter

Alles psychisch oder was ?

Alles psychisch oder was ? Wenn der Arzt bei der Untersuchung nichts findet, besteht der Verdacht auf funktionelle Störungen durch psychische Ursachen. Ein

einfaches Beispiel sind Magenschmerzen, weil einem etwas auf den Magen geschlagen ist. Beispielsweise hat der Chef gegenüber dem Angestellten eine Kritik geübt, die als ungerecht empfunden wird. Fast jeder würde sich darüber ärgern. Der Patient klagt dann beim Arzt über Magenbeschwerden. Der stellt dann schnell eine Magenverstimmung oder Magenschleimhautentzündung fest. Er verordnet dann einen Säureblocker zum Schutz der Magenschleimhaut.

Damit ist aus einem betrieblichen Konflikt ein körperliches Leiden geworden.

Hätte der Arzt nach Gründen für die Magenbeschwerden gefragt, hätten die Beschwerden mit großer Wahrscheinlichkeit durch ein konfliktzentriertes Gespräch gelindert werden können..

So kann aus einer anhaltenden emotionalen Störung – durch eine betriebliche Konfliktsituation -schnell eine funktionelle Organstörung werden. Insbesondere dann, wenn auch noch eine weitere Diagnostik erfolgt (z.B. Gastroskopie).

Eine weiterführende Diagnostik kann erforderlich werden, wenn die Beschwerden auch nach Lösung des Konfliktes bestehen bleiben.

Wer häufig zu organischen Beschwerden durch Konfliktsituationen neigt,  kann sich helfen durch autogenes Training und andere Entspannungsverfahren.Selten kann auch eine Verhaltenstherapie notwendig sein.

Beschwerden einfach als seelisch, nervös oder psychisch zu bezeichnen führt dazu, daß der „Leidende“ immer neue Ärzte aufsucht, bis einer mal fragt, was er für probleme hat und sich ein wenig mehr Zeit zur Klärung nimmt.

Geliebt, gelebt, gesoffen – Reparatur vom Doktor hoffen

„Geliebt, gelebt, gesoffen – Reparatur vom Doktor hoffen“. So witzelt der Volksmund. Dahinter versteckt sich jedoch eine ernstzunehmende Problematik.

Krankheiten, die bedingt sind durch das Leben, nehmen einen immer breiteren Raum ein.Sie sind durch eine bewußt gesundheitsfördernde Lebensweise weitestgehend zu vermeiden.

Drei sensible Bereiche sind Familie, Arbeitsstelle und Ernährung. Hier werden meiner Ansicht nach die häufigsten zu vermeidende Fehler gemacht. Die Auswirkungen sind immer mehr chronifizierte Gesundheitsstörungen.

Andererseits stellt sich dieFrage, ob Gesundheit für alle erstrebenswert ist.

Der chronisch Kranke ist der größte Markt. Unzählige Arbeitsplätze sind damit verknüpft. Die Pharmakotherapie macht es möglich, daß man auch chronisch krank weiterleben kann.

Gesundes Leben verlangt andereseits eine Menge an Verzicht, zu dem nicht jeder bereit ist. Und kann man auch sicher sein, daß man, wenn man auf all die schönen Verführungen verzichtet, auch gesund bleibt ?

Länge und Qualität des Lebens werden sicher beeinflußt durch eine gesundheitsfördernde lebensweise:

Nichtrauchen, maßvolles Essen und Trinken, ausreichent körperliche Bewegung, gute Bildung, gute Beziehung zur Familie und zu Freunden sowie wirksame Strategien zur Bewältigung der Alltagsprobleme.