Archiv für den Monat: November 2013

Herbstzeit ist Grippezeit

Herbstzeit ist Grippezeit. Sie erstreckt sich bis ins Frühjahr. Beeinflusst von der Kälte der Jahreszeit erkälten sich große Teile der Bevölkerung. Auffallend häufig in Ballungsgebieten.

Doch nur selten handelt es sich um die „Grippe“, auch Influenza genannt (engl .influenced =

beeinflusst), die eine schwerere Krankheit ist, als eine gewöhnliche Erkältung.

Die Symptome jedoch sind ähnlich: Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Husten,

Schnupfen, Schwäche und Erschöpfung. Beide Krankheiten werden von Viren ausgelöst. Die Ansteckung geschieht durch Niesen und Husten. Tröpfchen gelangen auf die Schleimhaut und vermehren sich schnell. Schon nach 24 Stunden kann   der Neuerkrankte wieder andere infizieren. Die Influenza tritt in der Regel plötzlich mit hohem Fieber auf. Ein grippaler Infekt kündigt sich an und entwickelt sich langsam.

Viele Menschen glauben, dass Fieber , besonders hohes Fieber, mit der Schwere der Erkrankung zusammenhängt. Die Erhöhung der Köpertemperatur dient dazu, die Viren abzutöten. Man sollte die Temperatur nicht einfach mit Tabletten herabsenken, da so die Erkrankung verlängert werden kann. Paracetamol senkt die Temperatur, schadet aber der Leber und den Nieren. ASS (Aspirin) kann wie Ibuprofen zu Magen-Darm-Blutungen führen. ASS schädigt die Lunge. Die ist schon von Erkältungs- oder Grippevirus stark beeinträchtigt. So wird die Entstehung einer Lungenentzündung gefördert.  Gänzlich falsch ist die Einnahme von Antibiotika bei Erkältungen, da Antibiotika nur bei bakteriellen Infektionen helfen. Senken muß man die Temperatur, wenn sie 40 Grad erreicht. Oft helfen schon kühle Wadenwickel, eine gesunde Diät, frische Luft  (Wohnung lüften) und  körperliche Ruhe.

Hält das Fieber über drei Tage an, ist Rat bei einem Arzt zu suchen.

Zur Diät gehört klares Wasser, Obst und Gemüse. Zucker, Mehl und tierische Produkte gehören zu den entzündlichen Nahrungsmitteln und verzögern die Heilung.