Archiv für den Monat: Februar 2014

Das Problem ist der Mensch

 

Eigentümlich, obwohl in unserer Zeit alles zur Verfügung steht, um ein Leben in voller Gesundheit zu führen, entsteht der Eindruck, daß immer mehr Menschen krank werden.

Das erlebe ich auch täglich in der ärztlichen Praxis. Und wie gut ! Schließlich lebe ich davon, kranke Menschen zu behandeln. Die Betonung liegt auf behandeln. Alles kann heute behandelt werden. Nur wenig wird geheilt.

Die Pharmaindustrie forscht, um immer wieder neue Medikamente für die Behandlung der Krankheiten zu finden. Forschung, wie man gesund bleibt ist nicht lukrativ.

Eine riesige Industrie bringt Produkte auf den Markt, von denen bekannt ist, daß sie die Gesundheit nicht gerade fördern. Werbepsychologen machen uns die verführerischen und schmackhaften Dinge mit Worten, Werbung und Verpackungen so zurecht, daß wir kaum daran vorbei gehen können.

Ein Verdienst der Pharmaforschung ist es, uns Medikamente zur Verfügung zu stellen, durch die wir auch chronisch krank alt werden können. Aber eben nur chronisch krank.

Die Profite sind gesichert. Bezahlt werden sie von den Werktätigen und alles läuft rund.

Zur Zeit hat man den Eindruck, daß Alle auf die Pharmaindustrie und die Nahrungsmittelkonzerne schimpfen. Aber die Industrie produziert Produkte, die die Menschen kaufen. So läuft das. Wenn wir ungesunde Produkte nicht mehr kaufen würden, müsste die Industrie gesunde Produkte und die Gesundheit erhaltende Produkte produzieren.

Resümee: Der Mensch ist das Problem !

Fragt man sich, was sind die Voraussetzungen für ein langes gesundes Leben, dann wird man im Internet fündig. Eine der längsten Studien zu dem Thema dauert bisher 90 Jahre.

Länge und Qualität des Lebens sind durch folgende Faktoren bedingt:

Gesunde Ernährung

Nichtrauchen

Ausreichende Bewegung

Gute Bildung

Eine stabile Partnerschaft und gute Beziehung zu Familienangehörigen und Freunden

Eine gute Strategie, die Anforderungen des Lebens zu meistern

Die Fähigkeit zu lieben und sich lieben zu lassen.

.Die genetische Vorbelastung spielt dabei nicht unbedingt reine Rolle. Wer eine familiäre Belastung wie z.B. Zuckerkranke in der Familie hat, muß nicht auch zuckerkrank werden.

Die Disposition zur Krankheit allein führt nicht zur Krankheit. Dazu kommt immer die Exposition, eine ungesunde Lebensweise.

Und die ist ein Garant für die obengenannte Industrie, auskömmliche Profite einzufahren.

 

Lauch – Porree

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Porree eignet sowohl als Gemüsebeilage als auch zu einem eigenständigen Gericht.

Als Gewürz ist er Bestandteil des Suppengrüns  zusammen mit Mohrüben, Sellerie und

Petersilie. Auf Blätterteig angerichtet dient er als Pizzabelag.

Porre enthält die Vitamine C, K und Folsäure. Von den Mineralstoffen sind Magnesium, Calcium und Kalium enthalten. Er enthält Eisen und Mangan.

Porree werden auch heilende Wirkungen zugeschrieben. Er regt die Ausscheidung über die Nieren an, wirkt der Bildung von Nierensteinen entgegen. Auch die Verdauungstätigkeit wird angeregt und der Gallenfluss beschleunigt. Porree hat eine günstige Wirkung auf die Bronchien, wie auch von der Zwiebel bekannt.

 Porreepfanne

Benötigt werden für 2 Personen: Zwei Tomaten, drei Stangen Porree, eine Teelöffelspitze Kurkuma, ein Esslöffel süsse Chilisauce, schwarzer Pfeffer und Salz.

Nach dem Waschen und Entfernen der oberen Blätter wird der Porree in dünne Scheiben geschnitten, die Tomaten in kleine Stücke.

Etwa 10 Minuten in etwas Olivenöl in der Pfanne schmoren. Kurkuma hinzugeben, Chilisauce hinzugeben, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Fertig !

Als Beilage eignet sich in kleine Würfel geschnittener Räuchertofu, der einfach in das Heiße Gericht eingerührt wird