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Linsen statt Fleisch

Linsen stammen aus dem Orient. Sie zählen zu den Hülsenfrüchten. Gebräuchlich sind  braune Linsen. Gelbe, schwarze (Belugalinsen) rote oder grüne Linsen kann man ebenso verwenden. Ungeschälte Linsen enthalten Eiweiß, Ballaststofe, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink und B-Vitamine. Das Eiweiß der Linsen besteht unter anderem aus lebensnotwenigen Eiweißbausteien. Kombiniert man Linsen mit Naturreis, erhält man alle acht lebensnotwenigen Eiweißbausteine, die sonst nur in tierischen Produkten enthalten sind. Wer unter Gicht leidet, sollte auf Linsen verzichten, da sie einen hohen Puringehalt haben.

Für eine schnell zubereitete Linsensuppe benötigt man 1 Büchse Linsen pur, 1 Süßkartoffel, 2 Tofubratlinge natur (roter Netto), eine Zwiebel, Kurkuma, schwarzen Pfeffer und Gemüsebrühe.

Die Zwiebel in etwas Öl kurz anschwitzen, die gewürfelte Süßkartofel 3 Minuten anschmoren, die Linsen, Kurkuma, schwarzenPfeffer dazugeben und mit Gemüsebrühe abschmecken. Einmal kurz aufwallen lassen, die gewürfelten Bratlinge untermischen und servieren.

Alternativ kann auch ein ganzes Suppengrün geputzt und kleingeschnitten gargekocht werden; dann die Linsen dazugeben. In die heiße Suppe grob gehackte Petersilie streuen. Als Beilage eignen sich die Bratstreifen aus Tofu (roter Netto), die  nicht mitgekocht werden sollen, da sie dann an Geschack verlieren. Einfach vor dem Servieren unterrühren. Linsengerichte kann man mit Zitronenesaft verfeinern.

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