Archiv für den Monat: Dezember 2015

Mit Vitamin D gesund durchs ganze Jahr

Vitamin D wurde in der vergangenen Zeit oft zu wenig beachtet. Von der Sonne angeregt wird es in der Haut gebildet, im Fettgewebe und in der Muskulatur gespeichert.

Im Winter kann es zur Unterversorgung kommen, weil in unseren Breitengraden der Einfallswinkel der Sonne nicht ausreichend für die Vitamin-D-Bildung ist.

Vitamin D hat einen engen Bezug zum Knochenstoffwechsel. Es hält den Kalziumspiegel im Blut aufrecht und ist für die Kalziumaufnahme aus der Nahrung unentbehrlich.

Vitamin-D-Mangel spielt bei vielen Erkrankungen eine Rolle:

Lungenkrankheiten, Zuckerkrankheit , chronische Wunden, viele Krebsarten, Augenkrankheiten, Allergien, Rheuma, Gelenkentzündungen, Hautkrankheiten, Herzkrankheiten, Darmentzündungen, Bluthochdruck, Demenzerkrankungen, Menstruationsstörungen, Störungen des Immunsystems, grippale Infekte und viele andere mehr. Die „Grippewellen“ zum Ende des Winters könnten durch die schwindenden Vitaminvorräte entstehen.

Über die Ernährung lässt sich der Vitamin-D-Bedarf nur zu ca. 20 % decken. Fetter Fisch, Eier, Käse, Butter, Rinderleber und Pilze enthalten das. Vitamin. Rinder und Pilze müssen genügend Sonne abbekommen haben, Bei Massentierhaltung in Ställen sinkt der Vitamin-D-Gehalt ebenso wie bei Pilzzucht im Keller.

Deshalb ist es sinnvoll, in den Wintermonaten den Vitamin-D-Bedarf medikamentös zuzuführen. Der Tagesbedarf beträgt 1000 I.E.(internationale Einheiten) pro Tag. Ärzte können den Vitamingehalt im Blut kontrollieren. Meist wird diese Untersuchung von den Kassen nicht bezahlt, wenn kein Krankheitsverdacht besteht.

Wenn zum Ende des Winters die Vitaminvorräte im Köper schwinden, kommt es gehäuft zu grippalen Infekten.

Die meisten dicken Menschen haben Vitamin-D-Mangel. Es wird zwar im Fettgewebe gespeichert, aber nicht mehr ans Blut abgegeben.

Sonnenschutzmittel ab Lichtschutzfaktor 15 blockieren die Vitaminbildung zu hundert Prozent.