Kategorie-Archiv: Allgemein

Grünkohl mal anders

Die Idee vom dem, was ich kochen möchte, entsteht meist spontan. Dann sehe ich nach, welche essbaren Vorräte vorhanden sind und das Rezept für eine gesundes, schmackhaftes Essen entsteht. Die passenden Gewürze habe ich immer vorrätig:

Kurkuma

Schwarzer Pfeffer

Gemüsebrühe (geschackverstärkerfrei)

Meersalz

Kreuzkümmel

Koriander1

Indisches Currypulver

Chilischoten (geputzt und tiefgefroren)

Zwiebeln

Knoblauch

Bohnenkraut

Majoran

Frischen Ingwer.

Darüber hinaus sind meist vorrätig:

Kokosmilch

Kidneybohnen

BioPizzatomaten

Tomatenpürre

Weiße Bohnen

Linsen (mehrere Sorten)

Sojacousine

Zitronensaft

Süsse Chilisauce

Rapsöl

Nach Neujahr waren an Zutaten eine Süßkartoffel, vier Petersilienwurzeln, ein Glas Grünkohl und Sojabratlinge vorhanden. Zuerst habe ich das Gemüse geputzt und im Würfel geschnitten. Dazu – feingehackt – ein walnußgroßes Stück frischen Ingwer. Alles zusammen in der Pfanne in Öl kurz erhitzen. Nach 3 Minuten den Grünkohl dazu geben, mit Kurkuma, schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel und Gemüsebrühe oder Salz würzen und kurz aufkochen lassen. In das fertige Gericht habe ich noch gewürfelte Sojabratlinge gegeben.

 

Tomatensuppe

Tomaten sind schmackhaft und gesund. Ich benutze sie gern als Geschmacksverstärker an vielen Gerichten. Sie enthalten natürliches Mononatriumglutamat (Geschmacksverstärker). Wichtiger aber ist der Inhaltsstoff Lycopin. Lycopin sorgt für die rote Farbe der Schale, die deshalb unbedingt mitgegessen muß. Da Lycopin fettlöslich ist, sollte eine kleine Menge eines pflanzlichen Öles an das Tomatengericht. Da im rohen Zustand das Lycopin nicht verfügbar ist, muß die Tomate möglichst gekocht und püriert genossen werden(mit Schale).

Andere wichtige Inhaltsstoffe sind Kalium, Magnesium , Calcium und Ballaststoffe.

 

Für die Tomatensuppe benötigt man frische Tomaten oder Biopizzatomaten aus der Büchse, einen gehäuften Teelöffel Gemüsebrühe ohne Geschmackverstärker, Fadennudeln aus 100 % Hartweizengries, etwas Pflanzenöl, Kurkuma, schwarzen Pfeffer, süße Chilisauce und frisches Basilikum.

Ich bringe in einem etwa 1 Liter fassenden Topf zwei Querfinger Wasser zum Kochen, gebe 1 – 2 Hände voll Fadennudel in das siedende Wasser. Nach ca. 4 Minuten Kurkuma und schwarze Pfeffer hinzugeben, dann die Tomaten und drei Spritzer süsse Chilisauce. Zum Schluß die gehackten Basilikumblätter hinzufügen.

Die volle Lycopinwirlung erreicht man aber nur durch das Pürieren der Tomaten mit den Pürierstab.

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Soziale Kompetenz

Eine Gesellschaft, in der der sogenannte Intelligenzquotient mehr zählt, als der Charakter, ist etwas nicht in Ordnung.

In einer Gesellschaft, in der es nur negative Vorbilder gibt, stimmt etwas nicht.

Um im Leben gesund und erfolgreich zu sein, braucht der heranwachsende Mensch von Geburt an Erziehung zur Charakterbildung. Dieser Prozess verläuft zunächst mehr nonverbal (ohne viele Worte) durch die Vorbildwirkung der Eltern. Im Blickfeld auf die künftige Heranbildung stehen dabei die Freude am Leben, Mut zum Leben, das Vertrauen zu Beziehungspersonen und die Fähigkeit selbst vertrauenswürdig zu sein. Das, was die Erziehenden dem Heranwachsenden an Wertvorstellungen beibringen, sollten sie selbst einhalten ! Das gilt ebenso für die Lehrer.

Von Geburt an sind zunächst die Eltern gefordert. Meist ahnen sie nicht, welche wichtige Aufgabe sie haben, um soziale Kompetenz schon in frühen Kinderjahren anzuerziehen. Das sind Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für das Zusammenleben der Menschen nützlich und notwendig sind. Hierzu zählt als wichtige Voraussetzunge für die Persönlichkeitsbildung das Sebstwertbewußtsein. Das, was man auch als „Ego“ bezeichnet. Es wird von Kindheit an anerzogen und kann mit dem Älterwerden zunehmen. Das heißt, daß jeder Mensch Selbstwertgefühl auf der Grundalge einer realistischen Selbsteinschätzung erlernen kann.

(Fortsetzung folgt)

Das Problem ist der Mensch

 

Eigentümlich, obwohl in unserer Zeit alles zur Verfügung steht, um ein Leben in voller Gesundheit zu führen, entsteht der Eindruck, daß immer mehr Menschen krank werden.

Das erlebe ich auch täglich in der ärztlichen Praxis. Und wie gut ! Schließlich lebe ich davon, kranke Menschen zu behandeln. Die Betonung liegt auf behandeln. Alles kann heute behandelt werden. Nur wenig wird geheilt.

Die Pharmaindustrie forscht, um immer wieder neue Medikamente für die Behandlung der Krankheiten zu finden. Forschung, wie man gesund bleibt ist nicht lukrativ.

Eine riesige Industrie bringt Produkte auf den Markt, von denen bekannt ist, daß sie die Gesundheit nicht gerade fördern. Werbepsychologen machen uns die verführerischen und schmackhaften Dinge mit Worten, Werbung und Verpackungen so zurecht, daß wir kaum daran vorbei gehen können.

Ein Verdienst der Pharmaforschung ist es, uns Medikamente zur Verfügung zu stellen, durch die wir auch chronisch krank alt werden können. Aber eben nur chronisch krank.

Die Profite sind gesichert. Bezahlt werden sie von den Werktätigen und alles läuft rund.

Zur Zeit hat man den Eindruck, daß Alle auf die Pharmaindustrie und die Nahrungsmittelkonzerne schimpfen. Aber die Industrie produziert Produkte, die die Menschen kaufen. So läuft das. Wenn wir ungesunde Produkte nicht mehr kaufen würden, müsste die Industrie gesunde Produkte und die Gesundheit erhaltende Produkte produzieren.

Resümee: Der Mensch ist das Problem !

Fragt man sich, was sind die Voraussetzungen für ein langes gesundes Leben, dann wird man im Internet fündig. Eine der längsten Studien zu dem Thema dauert bisher 90 Jahre.

Länge und Qualität des Lebens sind durch folgende Faktoren bedingt:

Gesunde Ernährung

Nichtrauchen

Ausreichende Bewegung

Gute Bildung

Eine stabile Partnerschaft und gute Beziehung zu Familienangehörigen und Freunden

Eine gute Strategie, die Anforderungen des Lebens zu meistern

Die Fähigkeit zu lieben und sich lieben zu lassen.

.Die genetische Vorbelastung spielt dabei nicht unbedingt reine Rolle. Wer eine familiäre Belastung wie z.B. Zuckerkranke in der Familie hat, muß nicht auch zuckerkrank werden.

Die Disposition zur Krankheit allein führt nicht zur Krankheit. Dazu kommt immer die Exposition, eine ungesunde Lebensweise.

Und die ist ein Garant für die obengenannte Industrie, auskömmliche Profite einzufahren.

 

Herbstzeit ist Grippezeit

Herbstzeit ist Grippezeit. Sie erstreckt sich bis ins Frühjahr. Beeinflusst von der Kälte der Jahreszeit erkälten sich große Teile der Bevölkerung. Auffallend häufig in Ballungsgebieten.

Doch nur selten handelt es sich um die „Grippe“, auch Influenza genannt (engl .influenced =

beeinflusst), die eine schwerere Krankheit ist, als eine gewöhnliche Erkältung.

Die Symptome jedoch sind ähnlich: Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Husten,

Schnupfen, Schwäche und Erschöpfung. Beide Krankheiten werden von Viren ausgelöst. Die Ansteckung geschieht durch Niesen und Husten. Tröpfchen gelangen auf die Schleimhaut und vermehren sich schnell. Schon nach 24 Stunden kann   der Neuerkrankte wieder andere infizieren. Die Influenza tritt in der Regel plötzlich mit hohem Fieber auf. Ein grippaler Infekt kündigt sich an und entwickelt sich langsam.

Viele Menschen glauben, dass Fieber , besonders hohes Fieber, mit der Schwere der Erkrankung zusammenhängt. Die Erhöhung der Köpertemperatur dient dazu, die Viren abzutöten. Man sollte die Temperatur nicht einfach mit Tabletten herabsenken, da so die Erkrankung verlängert werden kann. Paracetamol senkt die Temperatur, schadet aber der Leber und den Nieren. ASS (Aspirin) kann wie Ibuprofen zu Magen-Darm-Blutungen führen. ASS schädigt die Lunge. Die ist schon von Erkältungs- oder Grippevirus stark beeinträchtigt. So wird die Entstehung einer Lungenentzündung gefördert.  Gänzlich falsch ist die Einnahme von Antibiotika bei Erkältungen, da Antibiotika nur bei bakteriellen Infektionen helfen. Senken muß man die Temperatur, wenn sie 40 Grad erreicht. Oft helfen schon kühle Wadenwickel, eine gesunde Diät, frische Luft  (Wohnung lüften) und  körperliche Ruhe.

Hält das Fieber über drei Tage an, ist Rat bei einem Arzt zu suchen.

Zur Diät gehört klares Wasser, Obst und Gemüse. Zucker, Mehl und tierische Produkte gehören zu den entzündlichen Nahrungsmitteln und verzögern die Heilung.

Schafe und Hirte

Morgen dürfen die Schafe darüber entscheiden, welcher Hirte sie in den nächsten vier Jahren hütet.

Da der Hirte auf alle Fälle wieder eine Marionette der internationalen Hochfinanz und der multinationalen Konzerne (mit ihrem ausgeprägten Globalisierungsbestreben) wird, kann es einem ja vergehen, überhaupt zu dieser Scheinwahl zu gehen.

Es wird behauptet, die Bundesrepublik Deutschland sei ein demokratischer Staat.

Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes.  Wenn wir aber nicht zur Wahl gehen, verzichten wir auf unser Recht, selbst zu entscheiden, wie es in Deutschland weitergeht. Wer nicht zur Wahl, geht drückt damit aus, daß er mit dem augenblicklichen Zustand zufrieden ist.

Eine richtige Entscheidung könnte sein, die Erststimme einer Partei zu geben, die in der Lage ist zu regieren, die Zweitstimme für eine wirkungsvolle

Opposition zu erteilen.

Zur Wahl gehen heißt, die Chance nutzen, seine Meinung und sein Interesse

an politschen Veränderungen mitzuteilen.

Richtig gut leben

„Das gute Leben ist von Liebe beseelt und von Wissen geleitet“  (Bertrand Russell)

Soweit die philosophische Auffassung von gutem Leben. Aber hilft mir das weiter?

Richtig gut leben wollen die meisten von uns. Alle suchen mehr oder weniger bewusst nach der Lösung, mit mehr oder weniger Erfolg.

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Die Erkenntnis führt mich in Gedanken unweigerlich zu einem Rezept, das ich in der Zeitschrift „Der Naturarzt“ fand.

Etwas modifiziert und für schnelle Zubereitung umgemodelt habe ich es ausprobiert und fand es gut.

Für die Suppe benötigt man Brokkoli, Gemüsebrühe (geschmackverstärkerfrei), Korianderpulver, Kurkuma (Gelbwurzelpulver), Kreuzkümmel, ein walnussgroßes Stück frischen Ingwer, etwas Sahne(ersatzweise Kaffeesahne) und etwas frische Pfefferminze.

Den Brokkoli waschen, die Röschen in einen Topf mit Wasser geben (so, daß er nicht ganz bedeckt ist). Gemüsebrühe nach Geschmack und den feingehackten Ingwer dazugeben. Je einen halben Teelöffel Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel  einrühren und das ganze gar kochen (5 – 10 Min). Die Suppe pürieren und die Sahne unterrühren.

Mit Pfefferminzblättern garnieren. Fertig !

Beim und nach dem Essen spüren wir etwas vom guten Leben.

Fleischkonsum

Ohne Fleisch verhungern würde in unserer Gegend der Erde keiner. Doch der Fleischkonsum erfreut sich großer Beliebtheit. Einen kleinen Dämpfer inszenieren die Behörden mindestens einmal im Jahr:  Rinderwahn, Schweinepest, Vogelpest, Würmer im Fisch, Gammelfleisch, Durchfallerreger im Fleisch und augenblicklich  sind Industrieprodukte mit Pferdefleisch „verseucht“. Im Anschluß an diese Kampagnen sinkt der Fleischverbrauch geringfügig. Industrie und Handel geraten in Panik.

Wo es doch bisher der Fleischindustrie gelungen ist, Fleisch als wichtig für die Entwicklung des Menschen hervorzuheben.  Menschliche Intelligenz soll sogar ohne Schweinfleischgenuß gar nicht denkbar sein. Man bemüht etliche anatomische Besonderheiten des Menschen zum Beweis zu nehmen, daß der Mensch fürs Fleischessen die nötigen Werkzeuge hat.

Ich habe weder die Kraft noch die Geschwindigkeit um ein Tier zu jagen und zu töten. Mit meinen noch gesunden Zähnen kann ich rohes Fleisch nicht zerkleinern.

Daß das Feisch mal ein lebendiges Tier war, vergißt man leicht an der Theke im Supermarkt.

Da liegen sie fein säuberlich verpackt, die Zutaten zum Leichenschmaus.Billig muß sein…Geiz ist geil ! Gibt es ein Menscherecht auf Fleisch und Wurst ?

Immer mehr gerät die Fleischindustrie unter Druck. Immer mehr Menschen möchten gesünder leben. Wollen kein Fleisch mehr aus der Massentierhaltung zu sich nehmen. Die Bioproblematik hatten wir gerade bei den Eiern erlebt.

Die Printmedien berichten auffallend oft über Vegetarismus. Und zunehmend wird über das gesundheitlicher Risiko des Fleisch- und Wurstkonsums geschrieben. Dazu zählen Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislaufkrankheiten, Arthrose, Rheuma und Gicht. Früher waren das Erkrankungen der Reichen und Adligen. Heute könne wir uns das Alle leisten. Wie gut wir doc h leben. Ohne Mitgefühl und moralische Bedenken.

Dabei ist alles so gut geregelt. Die Arbeitetenden bezahlen mit ihrem Krankengeld die Behandlung der vom übermäßigen Fleisch- und Wurstkonsum Erkrankten. Der Staat kassiert die Mehrwertsteuer, die Industrie die Profite, Pharma, Ärzte und Apotheker verdienen mit.

So bleibt alles im Fluß und wir können weiter „Fettlebe“ machen.

Ein wenig mehr Problembewußtsein könnte dazuführen den Fleischkonsum etwas einzuschränken. In meiner Jugend gab es freitags Fisch und sonntags Braten und nicht soviele Diabetiker. Einschränken und auf hohe Qualität achten bedeutet ja nicht Verzicht.

Video bei You Tube – „Wurst im eigenen Darm“

Heute hat ein Video bei You Tube meine Aufmersamkeit erregt. Es ging unter anderem darum, wie makaber das ist: „Wurst im eigenen Darm“.

Tiere werden zu Tode gequält, zerstückelt, durch den Fleischwolf gedreht und in ihren eigenen Darm zurückgestopft.

Und die armen Esser quälen sich mit Übergewicht, Bluthochdruck, krankem Herzen und Diabetes. Natürlich nicht alle.

Sicher können wir noch einige Generationen mit Fleisch versorgen. Bis der Regenwald abgeholzt ist und in Weide- und Anbauflächen für Tierfutter umgewandelt ist und die Erde irreparabel geschädigt.

Und wir können das nicht einmal verhindern. Wir sind ja schließlich als Fleischesser geboren.

Oder?

Da hilft uns auch die Bärchenwurst nicht weiter