Kategorie-Archiv: Partnerschaft und soziale Beziehungen

Selbstdisziplin

Eine weitere Voraussetzung für soziale Kompetenz ist die Selbst- disziplin, auch Selbstbeherrschung genannt.

Die Worte „nun beherrsch dich mal“ oder „sei doch kein Frosch“ und „reiß dich mal zusammen“ kennen die meisten von uns.  Diese Sprüche helfen wenig, um die Fähigkeit zielstrebig und unter Anstrengung ein Ergebnis zu erreichen, das man sich als Ziel gesetzt hat. Wenn den Eltern die Interessen des Kindes bekannt sind, sollten sie gemeinsam mit dem Kind Zielstellungen erarbeiten. Das Erlernen eines Musikinstruments ist ein gutes Training in der Kindheit ebenso wie das Erlernen einer Sportart.  Wichtig ist, daß die Bemühungen bereits in der Kindheit gefördert werden.

Forschungen haben ergeben, daß diese in der Kindheit erworbene Fähigkeit mit einem  erfolgreichen und gesunden Leben korreliert.

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Soziale Kompetenz

Eine Gesellschaft, in der der sogenannte Intelligenzquotient mehr zählt, als der Charakter, ist etwas nicht in Ordnung.

In einer Gesellschaft, in der es nur negative Vorbilder gibt, stimmt etwas nicht.

Um im Leben gesund und erfolgreich zu sein, braucht der heranwachsende Mensch von Geburt an Erziehung zur Charakterbildung. Dieser Prozess verläuft zunächst mehr nonverbal (ohne viele Worte) durch die Vorbildwirkung der Eltern. Im Blickfeld auf die künftige Heranbildung stehen dabei die Freude am Leben, Mut zum Leben, das Vertrauen zu Beziehungspersonen und die Fähigkeit selbst vertrauenswürdig zu sein. Das, was die Erziehenden dem Heranwachsenden an Wertvorstellungen beibringen, sollten sie selbst einhalten ! Das gilt ebenso für die Lehrer.

Von Geburt an sind zunächst die Eltern gefordert. Meist ahnen sie nicht, welche wichtige Aufgabe sie haben, um soziale Kompetenz schon in frühen Kinderjahren anzuerziehen. Das sind Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für das Zusammenleben der Menschen nützlich und notwendig sind. Hierzu zählt als wichtige Voraussetzunge für die Persönlichkeitsbildung das Sebstwertbewußtsein. Das, was man auch als „Ego“ bezeichnet. Es wird von Kindheit an anerzogen und kann mit dem Älterwerden zunehmen. Das heißt, daß jeder Mensch Selbstwertgefühl auf der Grundalge einer realistischen Selbsteinschätzung erlernen kann.

(Fortsetzung folgt)

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Leben mit Tieren

Zahlreiche Studien und Veröffentlichungen berichten über die positiven Effekte von Tieren für die Gesundheit des Menschen. Prima! Also wird ein Hund, eine Katze oder was auch immer, gekauft. Das Angebot ist groß.

Viele Menschen haben über diesen Entschluß lange und gut nachgedacht. Viele nicht. Unsere Tierheime quellen über von sogenannten „Oster- oder Weihnachtsgeschenken“. Dort sitzen sie  hinter Gittern und warten erneut auf ein Zuhause, wo sie eventuell auf ein bischen Liebe und Geborgenheit hoffen dürfen. Die meisten dieser Tiere haben ein tragisches Schicksal hinter sich voller Leid, Demütigungen und Entbehrungen. Viele sind krank oder gar verkrüppelt, weil sie von einem ihrer Besitzer geschlagen wurden. Ihre Chancen in eine neue Familie aufgenommen zu werden sind gering, denn auch Menschen, die bereit sind, ein Tier aus dem Tierheim aufzunehmen, möchten ein fröhliches und gesundes Tier. Das Tierelend ist groß. Schuld daran hat immer der Mensch.

Für mich sind meine Tiere meine Freunde. Sie geben mir zu verstehen, wenn sie hungrig sind, wenn sie spielen möchten, wenn sie müde, krank oder traurig sind. Sie erkennen auch meinen Gemütszustand. Wir kommunizieren miteinander, wir leben miteinander, und der Gedanke an eine natürliche Trennung jagt mir jetzt schon Gänsehaut über den Rücken.

Rosi Buber